Bei einem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister haben Kriminelle Daten von Zehntausenden Patientinnen und Patienten von Kliniken in Baden-Württemberg gestohlen. Es geht zum großen Teil um Informationen wie Namen und Adressen, aber auch um Rechnungsdaten, wie die Unikliniken Freiburg und Ulm am Donnerstag mitteilten. Im Fall der Uniklinik Freiburg stahlen die Diebe sogenannte Stammdaten wie Name, Geburtsdatum und Adresse - von rund 54.000 Menschen. In 900 Fällen flossen zusätzlich Rechnungsdaten ab. Diese können Aufschluss geben über "Diagnose und Behandlungsart" der Patientinnen und Patienten, wie die Uniklinik weiter mitteilte. In sehr wenigen Fällen sind demnach auch Kontodaten betroffen. (via Valéry Rieß-Marchive)